Von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz zum Gemeindehaus in der Lietzenburger Straße und zurück; vom Orgelspieltisch zum Dirigentenplatz für die Chöre in Sonntagsgottesdiensten und zurück; er hat viel zu laufen, der Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft. Es dürfte nur wenige geben, die so häufig wie er die Rankestrasse in voller Länge in beiden Richtungen schnellen Schrittes entlanggehen (und dabei in der Regel mehrere Telefonate erledigen).
Zahlreich und vielfältig sind seine Wirkungsstätten:
Der Spieltisch der Orgel hoch auf der Empore der Kirche in Augenhöhe zu der Christusfigur von Karl Hemmeter und das Dirigentenpult vor Chor und Altar bei großen Konzerten oder auch Chorvespern; das häusliche Arbeitszimmer und das Gemeindebüro zur Erledigung von Organisatorischem, die Flügel im Gemeindesaal, in der Kapelle und in derKirche, die Orgel in der Kapelle, die Proben- und Veranstaltungsräume im Gemeindehaus und nicht zuletzt die Kindertagesstätte der Gemeinde, um nur einmal die meist frequentierten Arbeitsplätze aufzuzählen.
Ohne Notebook und Mobiltelefon geht Helmut Hoeft in der Regel nicht aus dem Haus. Das kann uns angesichts seines nomadenhaften Arbeitslebens nicht weiter wundern.
Auf den nächsten Seiten wollen wir uns einige Schwerpunkte der Arbeitsbereiche des Kirchenmusikers Helmut Hoeft etwas näher ansehen.